Wärme- und Feuchteschutz

Durch die Einhaltung des Mindestwärmeschutzes wird sichergestellt, dass Baustoffe und Bauteile hygienischen und bautenschutztechnischen Anforderungen entsprechen und feuchtetechnisch unbedenklich sind. Es werden geplant und geprüft:

  • Wärmeschutz im Hochbau nach den Regeln der Technik
  • Kritische Luftfeuchte an Bauteiloberflächen (Tauwasser, Schimmelpilz, Korrosion)
  • Wärmebrückenuntersuchungen
  • Tauwasserbildung im Inneren von Bauteilen (Wasserdampfdiffusion nach Glaser)
  • Gekoppelter Wasserdampf-Kapillarwassertransport in Bauteilen (COND – TU Dresden)
  • Regenschutz und Wasseraufnahme

In besonderen Fällen ist es sinnvoll, den gekoppelten Wärme- und Feuchtetransport in Baustoffen und Bauteilen zu berechnen, um zeitlich abhängige Temperatur- und Feuchtefelder in mehrschichtigen Bauteilen z.B. im jahreszeitlichen Verlauf zu erhalten:

  • Simulation des gekoppelten Feuchte- und Wärmetransports mit natürlichen Klimabedingungen- mehrdimensional (DELPHIN – TU Dresden)
  • Simulation des gekoppelten Wärme- und Feuchtetransports in Bauteilen (WUFI – Fraunhofer Institut)

In Räumen und Gebäuden ohne Klimatisierung stellen sich die Raumlufttemperaturen außerhalb der Heizperiode in Abhängigkeit der Wärmeströme durch verglaste und opake Bauteile und dem masseabhängigen Speicherwärmestrom ein. Folgende Nachweise werden geführt:

  • Thermisches Verhalten von Räumen und Gebäuden – Sommerlicher Wärmeschutz
  • realitätsnahe Raumklimasimulation